Mediale Trauerbegleitung

 Des Menschen Seele gleicht dem Wasser. 

 Vom Himmel kommt es und zum Himmel steigt es. 

 Und wieder zur Erde muss es. 

 Ewig wechselnd. (J.W.v. Goethe) 

 Einen geliebten Menschen zu verlieren, sei es ganz plötzlich oder nach durchlittener schwerer Krankheit, gehört zur tiefgreifendsten Erschütterung, die einem im Leben widerfahren kann. Die Welt scheint still zu stehen. Der Verlustschmerz kann uns lähmen und hinterlässt eine Wunde, die mit jeder Erinnerung immer wieder aufzureißen scheint und als Seelennarbe bis an unser Lebensende nachklingen kann.

Wenn kein Abschied möglich war, bleiben nicht nur offene Fragen, sondern oftmals quälen Angehörige auch Schuldgefühle unterschiedlichster Art, vor allem, wenn man beim letzten Kontakt im Unfrieden auseinanderging.

Doch sind wir nicht wirklich getrennt! Unser Körper zerfällt, unsere seelische Essenz jedoch ist unsterblich, existiert auf einer an-deren Schwingungsebene weiter und wir können jederzeit mit dieser in Kontakt treten bzw. versuchen auch die Seelen unserer lieben Verstorbenen, uns zu erreichen und nutzen dafür die verschiedensten Wege. Ein Weg ist der, Botschaften in bildlicher, mentaler oder schriftlicher Form über ein Medium weiter zu geben.

 

Ich habe es mir nicht bewusst ausgesucht, als Medium zu arbeiten. Die Geistige Welt hat mich jedoch geführt und es gab ein Schlüsselerlebnis, bei dem ich 14 Tage nach dem Suizid des besten Freundes meines ältesten Sohnes den ersten Brief aus dem Jenseits über automatisches Schreiben erhielt. Aber es dauerte Jahre, diese Form der Medialität annehmen zu lernen und nochmals einige Zeit, mit ihr an die Öffentlichkeit zu treten, denn man betritt dabei ein sehr sensibles Gebiet, das hohe Verantwortung mit sich bringt. Immer wieder befielen mich Ängste, eventuell etwas „Falsches“ zu übermitteln.

 

Doch inspiriert und geleitet von meinen Vorbildern, teilweise auch Lehrern: Claudia Escher und Frau Dr. Wand-Seyer sowie den englischen Medien Paul Meek und Gordon Smith und vor allem natürlich auch durch die vielen bestärkenden Rückmeldungen seitens meiner Klienten, kann ich diesen Bereich nun als Berufung annehmen und in meine Arbeit als Heilerin integrieren.

Ein Seelenkontakt ist ein ganz individuelles Geschenk, das Trost spenden und Mut machen kann, etwas Licht in die dunkle Zeit der Trauer zu bringen vermag. Mir selbst wäre es vor Jahren, als meine Mutter den Kampf gegen den Krebs verlor, eine unbeschreiblich große Hilfe in meiner Trauer gewesen, wenn ich das Wissen um das Weiterexistieren der Seele schon in mir getragen hätte.

Mein Hauptanliegen als Medium besteht deshalb darin, dass so viele Menschen wie möglich davon erfahren und es durch übermittelte Botschaften verinnerlichen können, dass mit dem Sterben unseres Körpers lange nicht alles vorbei ist, sondern die Lebensreise der Seele auf einer anderen Ebene weiter geht, wir auch keine Angst vor dem Tod haben müssen – und das Allerwichtigste – wir in der Gewissheit hier auf Erden weiterleben können, dass unsere Lieben niemals getrennt von uns sind und wir sie gedanklich jederzeit erreichen können.  [Seitenanfang]

Automatisches Schreiben – Briefe aus dem Jenseits

Das automatische Schreiben ist eine mögliche Form der medialen Vermittlung und Kontaktaufnahme zu Verstorbenen. Wie auch bei Seelenkontakten während Behandlungen weiß ich NICHTS über den verstorbenen Menschen, abgesehen vom Namen. Das ist enorm wichtig, um ganz neutral sein zu können.

Ich benötige ein Foto des Verstorbenen, auf dem ich möglichst in die Augen schauen kann.

Meistens geben die Angehörigen ein bis drei Fragen über mich an den Verstorbenen weiter. Ich hatte jedoch auch schon einmal den Fall, dass ich nur das Foto bekam und die Seele dennoch einen Brief durchgab.

 

Man kann sich das automatische Schreiben so vorstellen, dass der Prozess des vorherigen Überlegens weg fällt und die Worte und Sätze sofort in den Stift fließen, der sich fortbewegt. Ich schreibe also nicht bewusst, sondern »es wird quasi geschrieben.« Die Seele nutzt mich hierbei als Schreibmedium, um Botschaften zu übermitteln oder auch Fragen der Angehörigen zu beantworten.

Eine mediale Kontaktaufnahme durch automatisches Schreiben ist dann sinnvoll, wenn es noch unausgesprochene Dinge gibt zwischen dem Verstorbenen und einem oder mehreren Angehörigen oder wenn – eventuell aufgrund eines Unfalls – nicht die Möglichkeit bestand, sich voneinander zu verabschieden oder auch dann, wenn ein Angehöriger vollkommen in seiner Trauer erstarrt.

Ein medial erhaltenes Schriftstück kann ein besonders wertvolles Geschenk des Trostes sein.

Nachfolgend, natürlich mit Erlaubnis der Betreffenden, ist die erste Reaktion auf einen Brief zu hören, der mit zu den bewegendsten gehört, die ich je bekam. Eine junge Frau bat mich um Kontaktaufnahme zur Seele ihres Vaters. Ich bekam ca. 4 Seiten übermittelt, sogar den Kosenamen für sie (Strahlemaus) und alles war 100 % stimmig. Ich stelle diese Aufnahme hier ein, weil sie die Wahrhaftigkeit der Botschaften verdeutlicht.

 

Rückmeldung von Katja

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Möglichkeiten der Kontaktaufnahme der Seelen

So, wie bekannt ist, dass wir bislang nur ein Drittel unseres Hirnpotentials nutzen, besitzt die Seele eine Tiefe, die wir nicht einmal erahnen können und  und diese birgt auch verschiedenste Möglichkeiten, sich bei Hinterbliebenen bemerkbar zu machen bzw. in Erinnerung zu rufen. So, wie jeder Mensch grundsätzlich die Fähigkeit in sich trägt, Heilenergie weiter zu geben,  besitzt er auch die Fähigkeit, Informationen aus anderen Seinsbereichen zu empfangen. Die Seele ist immer glücklich, wenn sie uns erreichen kann, doch viele Menschen haben eine etwas zwiespältige Einstellung dazu. Einerseits ist der Wunsch da, andererseits auch Furcht oder aber der Verstand schaltet sich ein und sagt: »Das bildest du dir doch nur ein. Das kann gar nicht sein.« Doch vertrauen sich mir immer wieder einmal Menschen an, die ein besonderes Seelenerlebnis geschenkt bekamen und dieses auch annehmen konnten.

Diese Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sind mir bislang bekannt:

• Träume

Diese sind oft sehr intensiv und treten kurz nach dem Tod auf.

• Gerüche

Ein Beispiel für die Kontaktaufnahme über Gerüche ist das einer Bekannten, die den Seelenbesuch ihrer verstorbenen Tante immer am Geruch einer besonderen, sehr hochwertigen Rosenseife erkennt.

Ich selbst erlebte während einer Energiebehandlung, dass die Seele eines Angehörigen der Klientin bestätigte, dass diese sich nicht in ihrer Wahrnehmung getäuscht habe. (Sie hatte beim Friedhofsbesuch ein geruchsintensives Deo wahrgenommen, obwohl kein Mensch in der Nähe zu sehen war.) Der Angehörige gab die genaue Marke durch sowie die Farbe des Deo-Sprays. Es stellte sich heraus, dass er genau diese Marke benutzt hatte.

 

• Geräusche

Auf Klopfen oder Ähnliches gern verzichtet man gern freiwillig, weil es schon etwas beängstigend wirken kann, so wie im Beispiel einer jungen Frau, die in das Haus ihres verstorbenen Onkels einzog und immer dann, wenn ihr Mann beruflich unterwegs und sie ganz allein war, die Birkenstock Schuhe ihres Onkels so deutlich die »Treppen hoch kommen« hörte, dass sie sich verständlicherweise sehr fürchtete.

Ihre Mutter kam damals in meine Kosmetikpraxis und als sie mir davon erzählte, riet ich rein intuitiv, die Seele anzusprechen (geht auch gedanklich) und sie zu bitten, sich geräuschlos im Haus zu bewegen, da sie sonst Ängste auslösen würde. Der Onkel war ein

sensibler, gutherziger Mensch und seine Seele reagierte beim ersten Mal auf die Bitte seiner Nichte. Die Geräusche traten nie wieder auf.

• Temperaturveränderungen

Wenn eine Seele zu Besuch ist, verändert sich sehr häufig die Raum-Temperatur. Es wird gefühlt um einige Grad kälter. Ebenso wird oft ein leichter kühler Windhauch wahrgenommen. Auch ein Frösteln/Gänsehaut ist typisch. Beim Kontakt während Behandlungen erlebe ich es oft, dass meine Klienten dann kurzzeitig frieren, trotz Wärmflasche, dicker Socken und zweier Decken. Manchmal schickt die Seele auch eine Gänsehaut, um etwas zu bekräftigen, zu bestätigen, was sich während der Behandlung thematisch erhellt.

                  

• Bewegung von Gegenständen

Die Seelen sind in der Lage, Gegenstände bis zu einem gewissen Grad an Gewicht zu bewegen. Wenn Dinge herunter fallen und dies rein logisch absolut nicht erklärbar ist, kann man davon ausgehen, dass eine Seele ihre Hand im Spiel hat. Ich erlebte, dass Turnschuhe von der Heizung fielen, die dort ganz sicher standen. Erst der eine, dann der andere. Auch ein Buch aus einem Regal fallen zu lassen, ist eher eine leichte Übung für eine Seele. Einer Klientin fiel am Morgen der Behandlung bei mir ihr Poesiealbum aus dem Schrank, aufgeschlagen auf der Seite, die ihr Vater beschrieben hatte. Dieser war dann auch Hauptthema. Zu Weihnachten 2016 sahen eine Klientin und ich im selben Moment auf meine Kommode mit der Weihnachtsdekoration und wir glaubten unseren Augen nicht trauen zu können, als sich eine Baumkugel plötzlich in hohem Bogen von dort aus durch die Luft bewegte, um kurz vor dem Boden durch eine Kraft aufgefangen zu werden und sanft auszurollen.

• Spiele mit der Elektrik

Wenn Birnen immer wieder durchknallen, das Licht einfach aus- oder auch angeht, elektrische Geräte immer wieder kaputt gehen, Sicherungen permanent durchfliegen, will sich meistens eine männliche Seele in Erinnerung bringen.

• Erscheinung im Energiekörper

Wenn wir sterben, schlüpfen wir aus unserer körperlichen Hülle wie aus einem Kleid. Unser Energiekörper/feinstofflicher Körper bleibt uns jedoch erhalten und mit diesem kann sich ein Verstorbener zeigen. Oftmals erscheinen sie in der Kleidung, die sie mochten.

• Botschaften über PC oder Handy

Seelen scheinen mit der Zeit zu gehen. Das Medium Nina Herzberg erzählte auf einem Seminar, dass sie es selbst erlebt hätte, wie eine Seele eine vor Monaten gelöschte Nachricht wieder hoch holte. Mit diesem Wissen konnte ich das, was mir eine Klientin anvertraute, besser annehmen und glaube es auch. Sie hatte sich mit ihrem Freund viel per Handy und E-Mail geschrieben und als er nur 7 Wochen nach einer schweren Diagnose verstarb, schrieb sie in ihrer Trauer eine Nachricht an ihn per SMS. Er antwortete per E-Mail, die ohne Absender und Betreff bei ihr ankam (was eigentlich gar nicht möglich ist...) und bezog sich in ihr auf eine SMS von vor zwei Monaten. Es war sein Schreibstil und auch die Smileys, die er nutzte, waren typisch für ihn.

Also, bleibt offen für Botschaften, ohne Euch zu sehr in der Suche nach Zeichen zu verlieren, denn auch das wäre nicht gut. Wenn sie Euch erreichen sollen, werden sie dies tun.  [Seitenanfang]

Wenn ein Angehöriger mit der Bitte auf mich zu kommt, Kontakt zu einem Verstorbenen zu suchen, gebe ich diese Bitte an die Geistige Welt weiter. Ich signalisiere mental, dass ich gern für den Angehörigen da sein würde und bitte um Unterstützung. Dann lasse ich es gedanklich los und vertraue auf alles Weitere. Die Geistige Welt legt den Zeitpunkt für den Kontakt fest. Manchmal dauert es Tage, manchmal auch Wochen.

Meistens werde ich in den frühen Morgenstunden »geweckt«, was heißt, dass ich munter werde und instinktiv spüre, dass der Kontakt bevorsteht, oftmals zwischen 3 Uhr und 5 Uhr morgens. Es ist nicht immer leicht für mich, dann gleich hoch motiviert aus dem Bett zu springen und zu solch ungewohnten Zeiten zu arbeiten, zumal auch irgendwann der »irdische« Wecker klingelt oder man sich aufs Ausschlafen am Wochenende gefreut hat. Aber die Seelen sind a) nicht mehr an unsere Zeitstrukturen gebunden und b) ist es nachts oder in den frühen Morgenstunden leichter, miteinander in Kontakt zu kommen und c) ist jeder Seelenkontakt ein einzigartiges Geschenk, für das sich diese Mühe lohnt.

Ich fühle mich zu Beginn in das Foto des Verstorbenen ein, nehme es zwischen meine Handflächen und bekomme meistens schon zu diesem Zeitpunkt Durchgaben in Form von Bildern oder Informationen, die ich schriftlich festhalte.  [Seitenanfang]

 

Ein Beispiel:

Während des Einfühlens in das Foto einer jungen Frau, erhielt ich diese Informationen, die von der Mutter alle bestätigt werden konnten: spielte Gitarre; war tierlieb und besaß einen Wellensittich, liebte diese dicken Hausschuhe mit Tierköpfen, liebte Wasser, das Freiheitsgefühl beim Segeln, trug nie Make-up, liebte Show-Tanz,liebte Apfelkuchen, ihr Schreibtisch war immer ordentlich aufgeräumt

 

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Ich bitte nochmals um Führung und dann geht es  mit dem automatischen Schreiben los (Fragen des Angehörigen). Der Stift wird über das Papier geführt, ohne dass ich etwas gedanklich hineingebe. Ich lasse durch mich fließen, was kommt. Am Ende bedanke ich mich und beende den Kontakt. Das Auswertungsgespräch mit dem Angehörigen schließt sich zeitnah an.

Wenn ich für jemanden gearbeitet habe, der weiter entfernt wohnt, lese ich den erhaltenen Brief am Telefon vor und schicke ihn danach zu. Während des Telefonats ist die Seele des verstorbenen Angehörigen meistens stark spürbar für mich. Dies zeigt sich in einem Frösteln und einer gewissen Kühle. Ich habe das Gefühl, als ob sie bei diesem Gespräch, das oft sehr emotional verläuft, unterstützend begleiten möchten.

Es gibt auch die Möglichkeit der Auswertung, dass der Betreffende den Brief zugeschickt bekommt und bei Bedarf und auftretenden Fragen noch ein Nachgespräch mit mir führen kann. Oder er kommt direkt zum Vorlesen des Briefes zu mir.

Die erhaltenen Briefe sind immer etwas sehr Persönliches und eignen sich deshalb nicht wirklich dafür, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Andererseits möchte ich gern ansatzweise verdeutlichen, wie man sich solch einen Kontakt vorstellen kann. Deshalb gab mir Sabine Lübeck, für die ich einen Seelenkontakt zu ihrem Mann Klaus erhielt, das Einverständnis, den Brief für eine Veröffentlichung zu nutzen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle dafür, liebe Sabine [Seitenanfang]

Seelenkontakte während Behandlungen

Die tiefe Erschütterung, die der Tod eines nahe stehenden Menschen auslöst, spiegelt sich natürlich auch im Energiefeld wider. Es ist deshalb sinnvoll, während des Trauerprozesses Energiebehandlungen zu erhalten, damit sich Körper und Seele wieder stabilisieren können.

Es finden Menschen zu mir, die sich noch in einem akuten Trauerprozess befinden, aber oftmals ist es auch so, dass der Trauerfall schon etwas länger, auch bis zu mehreren Jahren zurück liegt.

Meistens ist es so, dass ich im Vorgespräch zu einer Energiebehandlung frage, ob ein Kontakt zu jemandem erwünscht ist. Auch da handele ich intuitiv, denn ich muss ebenso damit rechnen, jemanden zu verschrecken, der zum Beispiel aufgrund von Kniebeschwerden kommt und ich ihm diese Frage stelle. Manchmal stelle ich sie dann auch nicht.

Wenn ich mit ein paar Sätzen in die Behandlung einführe, lade ich die Seele des/der Betreffenden mit ein und bitte darum, Bilder und Botschaften zu erhalten.

Oftmals ist es so, dass sich die verstorbene Person mir so zeigt, dass ich sie beschreiben und umschreiben kann (Frisur, Statur, Kleidung, ausgeübter Beruf, Hobbys, Lieblingsessen). Auch bekomme ich einen Zugang zu ihrem Wesen, ihrem Naturell.

Und sie zeigen sich so gut wie immer in einer Phase ihres Lebens, in der es ihnen gutging, sie glücklich waren und meistens auch mit Kleidungsstücken, die ihnen etwas bedeuteten. Manchmal werden mir auch Gegenstände gezeigt, an denen der Angehörige seinen Verstorbenen wiedererkennen kann. Ich sehe dies immer mit geschlossenen Augen, also so ähnlich wie in einer Traumsequenz.

Und so gut wie immer steht der Kontakt im Zeichen von Dankbarkeit und Liebe. 

Ich erlebe es auch immer wieder, dass die Seele aus der »neuen Perspektive« auf Vieles, gerade im Zwischenmenschlichen, anders blicken kann und dies auch tut. Auch das Gefühl von Reue und die Bitte um Entschuldung ist nicht außergewöhnlich und es ist erstaunlich, was solch ein Kontakt an Positivem bewirken kann, auf seelischer und energetischer Ebene.

 

Es ist  jedoch nicht so, dass wir alle zu Engeln werden und plötzlich ein ganz anderes Wesen besitzen würden. Ein Mensch, der zu Lebzeiten hart und unerbittlich war, nie seine Gefühle zeigen konnte, wird dies auch aus dem Jenseitigen heraus nicht tun.

Ein wirklich krasses Beispiel zeigte sich mir einmal in Form einer Mutter, die ihre Tochter aufs Gröbste vernachlässigt hatte seit dem Kleinkindalter und sie auch nicht vor Misshandlungen durch Vater und Onkel schützte.

Als ich meiner Klientin sagte, dass ich eine Frau in Kittelschürze sehen würde, die ihre Hände in beide Taschen stecken und die Passivität und Ausdruckslosigkeites eines Brotes ausstrahlen würde, wusste sie schon beim Wort »Kittelschürze«, dass sich ihre Mutter zeigen würde, denn sie kannte sie nicht ohne diese.

Interessanterweise half meiner Klientin das Bild jedoch sehr, weil ihr deutlich wurde, dass die Mutter einfach nicht in der Lage war, aus ihrer Passivität herauszukommen. So konnte sie irgendwie einen anderen Frieden mit ihrer Mutter schließen. [Seitenanfang]

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Manchmal sind Seelenkontakte auch lustig:

So zeigte sich ein Ehemann aus dem Jenseits beim liebevollen Putzen eines blauen Mittelklassewagens, hielt mir den Schlüssel hin und gab u.a. an seine Frau durch, dass sie das Auto gern fahren dürfte, aber sie solle doch bitte vorsichtig sein.

Als ich meine Klientin fragte, ob es möglich sein kann, dass nach der Liebe zu ihr gleich das Auto kam für ihren Mann, musste sie lachen und bestätigte mir dies.

Sie fuhr ein blaues Auto und zum Zeitpunkt des Kontaktes war die Zentralverriegelung defekt. Deshalb zeigte er mir wahrscheinlich den Schlüssel.

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Auch fällt mir der Kontakt zur ersten, sehr jung verstorbenen Frau eines Klienten ein. Sie zeigte sich Kaugummi kauend (das liebte sie, wie sich herausstellte) und in einer Szene, in der sie ihren Mann auf eine Tanzfläche ziehen wollte. Doch dieser wollte nicht so recht, weil er sich nicht als guten Tänzer sah. Genau so hatte es mein Klient erlebt.

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Seelenkontakte sind immer emotional, aber einen besonderen Raum nehmen die Kontakte zu verstorbenen Kindern ein.

 

Ein Mädchen gab bei einem Seelenkontakt kurz nach Weihnachten, während der Energiebehandlung für ihre Mutter, Geschenke an ihre Familie durch: Der Vater erhielt ein Schachspiel (sie hatte oft mit ihm gespielt) mit den Worten, dass er beim Spielen von der Trauer abgelenkt wäre. Der Bruder erhielt ein Herz aus Rosenquarz (er sammelte seit frühester Kindheit Steine). Die Mutter erhielt einen selbst gebundenen Kranz aus Wiesenblumen (das hatten sie oft zusammen getan).

 

Auch den Kontakt zu Felix, der 6 Jahre alt wurde, werde ich nicht vergessen. Er zeigte sich mir sofort beim Malen einer Rose für seine Mutter, nutzte einen spitzen Bleistift zum Vormalen. Daran erkannte ihn seine Mutter sofort wieder.

Er gab sich nicht nur konkret zu erkennen, sondern ging auch auf zwei aktuelle Situationen ein, von denen nur die Mutter wissen konnte. Es war sehr bewegend und damals für mich der endgültige Beweis dafür, dass es tatsächlich echte Kontakte sind und ich nicht nur ein eventuell gespeichertes Bild in der Aura des Angehörigen sehe.

Sybille, die Mutter von Felix, schenkte mir als Dankeschön ein Postkartenbuch mit Zeichnungen von Felix und ich danke ihr an dieser Stelle dafür, dass ich diese zeigen darf und auch für ihre schriftliche Rückmeldung zur Behandlung.

Mit den besonderen Bildern von Felix möchte ich diesen Bereich beenden. [Seitenanfang]

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© 2020 Susann Klinke